Welche Immobilienfakten für Berlin sprechen

Foto Schöner Altbau Berlin

Jakobs Immobilienmakler informiert Sie über aktuelle Entwicklungen am Berliner Immobilienmarkt: Laut Frühjahrsgutachten 2017 des Zentralen Immobilien Ausschuss ZIA stiegen die Wohnungskaufpreise schneller als die Mieten, während die Neu-Mieten 2016 schwächer wuchsen als vor 5 Jahren. Die niedrigen Zinsen rechtfertige die leichte Preisübertreibung. ZIA deutet an, dass der Wohnungsneubau und abnehmender Zuzug in Berlin zu Preisrückgang führen könne. Aber CBRE + Berlin Hyp sehen dagegen unveränderte Zuzugszahlen, ca. 40.000 pro Jahr, davon sind drei Viertel 20 – 30-Jährige, weiterhin gute Nachfrage und Immobilienmarktchancen.

Berlin und Berliner Immobilien-Bezirke

Weshalb Immobilien in Berlin beliebt sind

Die Beliebtheit Berlins, auch im wachsenden Tourismus, begründet sich im Arbeitsangebot, der Lebensqualität, der Vielzahl von Bildungseinrichtungen, dem vielseitigen Kultur- und Kunstangebot, Grünflächen, Seen und Flüssen, gut ausgebauten Nahverkehr und der Erreichbarkeit. Trotz der Immobilien-Preis- und Mietsteigerungen der letzten Jahre ist Berlin immer noch tragbar, verglichen mit anderen Metropolen, bei weiter hoher Wohnungsnachfrage. Allerdings bei bislang unterdurchschnittlicher Kaufkraft bzw. Einkommen, wobei die Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse und die Haushaltseinkommen wachsen. Die große Mehrheit der Haushalte umfassen 1-2 Personen. Die kleinen Haushalte nehmen weiter zu. Neubauplanungen und -projektierungen wachsen, aktuell mehr Miet- als Eigentumswohnungen. Die aktuellen Neubauvorhaben decken den Bedarf derzeit absehbar noch nicht.

Wie und wo sich in Berlin Mieten und Preise entwickeln

Die Immobilienwerte in 2016 sind weiter gestiegen, z. B. Eigentums-Wohnungen um 9,6 % und Angebotsmieten um 5,6 % im Mittel auf 9 €/qm/Monat, wobei es deutliche Unterschiede unter den Berliner Bezirken gibt. Die Mieten in Berlin (€/qm/Monat, Mittel aller Marktsegmente) sind gestiegen in Charlottenburg Wilmersdorf auf 10,21 €, Mitte 10,48 €, Tempelhof Schöneberg 8,81 €, Kreuzberg Friedrichshain 11,04 €, Pankow 9,57 €, Steglitz Zehlendorf 9,25 €, Treptow Köpenick 8,12 €. Überdurchschnittliche Mietanstiege verzeichnen Neukölln (9,47 €, +17,1 %) und Marzahn Hellersdorf (6,7 € + 10,2 %). Lichtenberg steigt auf 8,49 €, Spandau 7,29 €, Reinickendorf 7,90 €. Möblierte Wohnungsangebote steigen auf 27,4 % aller Mietwohnungsangebote, besonders in Charlottenburg-Wilmerdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte. Quelle: CBRE auf Datenbasis empirica-systeme

Wo Eigentumswohnungen in Berlin gefragt sind

Mitte (4.139), Friedrichshain-Kreuzberg (3.926), Charlottenburg-Wilmersdorf (3.713), Pankow (3.442) sind auf hohem Preisniveau (= durchschnittlicher, mittlerer Angebotspreis €/qm), gefolgt von Tempelhof -Schöneberg (3.119 + 21 %). Ein mittleres Preisniveau verzeichnen Steglitz Zehlendorf (3.096) und Lichtenberg (2.868 + 23 %), während Neukölln (2.778 + 17,6 %) weiterhin überraschte. Auch im Wedding ist eine verstärkte Nachfrage zu verzeichnen. Treptow-Köpenick (2.650) Reinickendorf (2.251), Spandau (1.939 + 23,7 %), Marzahn-Hellersdorf (1.917 -6,3 %) bieten noch günstige Einstiegsmöglichkeiten und langfristiges Steigerungspotential. Zahlen Quelle CBRE Datenbasis empirica-systeme

Warum Berlins Immobilien ins Umland wachsen

Den Vorteil, im Grünen zu wohnen und schnell, komfortabel die Vorzüge Berlin zu nutzen, bieten Einfamilienhäuser und Wohnungen an Standorten, rund um Berlin. Im Berliner Umland führt Potsdam die Preise an. Zunehmend gefragt sind besonders Standorte, mit S-Bahn oder Regionalbahnanschluss. Orte wie Teltow, Mahlow, Blankenfelde, Erkner, Zeuthen, Neuenhagen, Strausberg, Bernau, Birkenwerder, Hohen-Neuendorf, Birkenwerder, Henningsdorf, Falkensee, Ahrensfelde eignen sich für Kauf- oder Mietinteressenten als Berlin nahe Preis-Alternativen. Besonders Familien profitieren im Brandenburger Umland an vielen Standorten vom Schul- und Kinderbetreuungsangebot.